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Elektrische Wechselfelder hemmen die Zellproliferation in Tier-Tumormodellen und in humanen Hirntumoren
English Version
Nachdem Kirson et al.1 in vorherigen Experimenten mittels transplantierter Elektroden zeigen konnte, dass niedrige bis mittlere Frequenzen bei elektrischen Feldern (100-200kHz) ein kanzerogenes Zellwachstum hemmen können, erweiterten sie ihre Untersuchungen auf humane Karzinom- Zelllinien und Tier-Tumormodelle. Mittels externer isolierter Elektroden konnte ein gehemmtes Zellwachstum nachgewiesen werden.
Dieses Ergebnis initiierte eine klinische Pilotstudie an zehn Patienten, die an einem rezidiven Glioblastom erkrankt waren. Infolge der Behandlung konnte das Fortschreiten dieser Erkrankung deutlich verringert und damit die Überlebenszeit ungefähr verdoppelt werden. Drei der behandelten Patienten sind seit Abschluss der Studie noch am Leben. Sollten die Befunde bestätigt werden können, würde sich eine vollkommen neue Möglichkeit in der Therapie von Tumoren eröffnen.
1Proc Natl Acad Sci USA., 2007; 104(24):10152-7
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