Sensibilität gegen elektromagnetische Felder

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Britische Forscher (Environmental Health Perspectives, doi:10.1289/ehp.10286) führten eine Studie mit Freiwilligen durch, die nach eigenen Angaben sensibel auf elektromagnetische Strahlung reagieren bzw. einer Kontrollgruppe ohne diese Sensibilität.

Inhalt dieser Studie war es, Probanden unterschiedlichen EMF oder einer scheinbaren elektromagnetischen Strahlung auszusetzen, ihr subjektives Empfinden zu erfassen und parallel dazu physiologische Messungen vorzunehmen.

In einem Test wurden die Teilnehmer darüber informiert, wann und welcher Bestrahlung sie ausgesetzt wurden. In dem sich anschließenden Doppelblindtest hingegen wussten weder die Probanden noch die Experimentatoren, wann der Sender an- oder ausgeschaltet war. Die durchgeführte Studie zeigte keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Strahlung und Wohlbefinden. So klagten die Teilnehmer, die angaben, sensibel auf Strahlung zu reagieren, auch über Unpässlichkeiten, wenn die Strahlung ausblieb, die Forscher ihnen aber zuvor gesagt hatten, dass ein Senden von Strahlung erfolgt.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass relativ schwache und kurzzeitige elektromagnetische Strahlung keinen Einfluss auf das Wohlbefinden oder die physiologischen Funktionen habe.

In Anbetracht dessen, dass Menschen, die nach eigenen Angaben sensibel auf Strahlung reagieren, jedoch Symptome verschiedener Art aufweisen und ihnen damit ein Großteil an Lebensqualität verloren geht, sollte in Zukunft intensiver nach den tatsächlichen Ursachen dieser Symptomatik geforscht werden.

http://www.ehponline.org/members/2007/10286/10286.pdf