Forderung, Forschungsprogramm für Mobilfunk fortzusetzen

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Um eine Finanzierungsbeteiligung der Netzbetreiber sicherzustellen und so eine lückenlose Fortsetzung des erfolgreichen Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) bis 2012 zu gewährleisten, forderten Bündnis 90/ Die Grünen im März 2007 in einem Antrag die Bundesregierung auf, Gespräche mit den Mobilfunknetzbetreibern aufzunehmen und außerdem weitere eigene finanzielle Mittel in Höhe von mindestens fünf Mio. Euro für den Zeitraum 2008 bis 2012 bereit zu stellen.

 Am 04.07.07 wurde durch den Umweltausschuss des deutschen Bundestages bekanntgegeben, dass die Mobilfunkbetreiber eine weitere Beteiligung bei der Erforschung möglicher Gefahren durch den Mobilfunk im Rahmen des DMF abgelehnt hätten, was auf Seiten der Antragsteller auf Unverständnis stößt. Sie sind der Meinung, dass dies nicht nur aus Gründen des Gesundheitsschutzes unverständlich sei, sondern auch dem Interesse der Mobilfunkbetreiber selbst, beim Kunden Vertrauen zu wecken, entgegenwirke.

Nachdem das Bundesamt für Strahlenschutz bereits 2006 erklärt hat, dass über Langzeitwirkungen und über die besondere Empfindlichkeit von Kindern wegen lückenhafter Forschungsergebnisse noch keine abschließenden Aussagen möglich seien, sei auch die Ablehnung des Antrages auf Verlängerung des Mobilfunk-Forschungsprogramms der Regierungskoalition nicht nachzuvollziehen.

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_081/05.html

http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/189/189755.htm