Projekt der AG Bioethik

Wissenschaft, Ethik und technologische Verantwortung in Entwicklungs- und Schwellenländern
Science, Ethics and Technological Responsibility in Developing and Emerging Countries (SET-DEV)

2008-2011

Das Projekt SET-DEV hat das Ziel, Wissenschaftssysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern hinsichtlich der ethischen Perspektiven wissenschaftlicher und technologischer Forschung zu unterstützen. Im Rahmen eines internationalen Dialogs zur Beziehung zwischen Ethik und Wissenschaft wird in drei Stufen

  • ein Manifest auf der Grundlage von Ethik und Wissenschaft im Kontext einer generellen Annahme der Verantwortung über Forschungsprozesse entwickelt (technologische Verantwortung);
  • ein Pilotprogramm implementiert, das sich auf öffentlichen Dialog sowie kapazitätserweiternde und Schulungsmaßnahmen aus dem Themenbereich von Ethik und Wissenschaft konzentriert;
  • eine Reihe von Politikrichtlinien zur Stärkung einer ethischen Orientierung im Forschungssystem definiert und verbreitet.

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Kommission im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (grant 217811, FP7-Science-in-Society).

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.set-dev.eu/

Logo SET-DEV
 


   Aktuelles Projekt
Implikationen der Biomedizin für die Bewertung von Gesundheitsrisiken

(Implications of Biomedicine for the Assessment of Human Health Risks)

2006-2009

IMBA ist ein internationales TA-Projekt (TA: Technology Assessment/ Technikfolgen-Bewertung). Es wird für unsere Arbeitsgruppe zum einen Forschungsarbeiten zu den Beiträgen der modernen molekularbiologischen Methoden und Ergebnisse für die Risikobewertung beinhalten, die am Beispiel von Einflüssen elektromagnetischer Felder (EMF) im Radiofrequenzbereich (RF-EMF) auf Gesundheit/Krankheit untersucht werden. Zum anderen werden wir auch bei diesem Projekt wieder diverse Diskurs- und Partizipationsverfahren anwenden und weiterentwickeln.

Das Projekt wird gefördert unter "SO-033 Systemanalyse" im Rahmen der Task Force "Systems Analysis and Technology Assessment" der Helmholtz-Gemeinschaft der deutschen Forschungszentren.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.imba-research.eu/

IMBA-Logo
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Medienreflexstudie "Mobilfunk und Gesundheit"

Die Studie untersucht, wie deutsche Printmedien in den vergangenen fünf Jahren zum Thema Mobilfunk und Gesundheit berichtet haben. Dazu wurden 17 deutsche regionale und überregionale Tages- und Wochenzeitungen analysiert.

Zwischen den einzelnen Zeitungen können erhebliche Unterschiede in der Herangehensweise aufgezeigt werden. Neben zahlreichen reißerisch aufgemachten Artikeln fanden sich relativ viele fundamental-kritisch orientierte sowie einige betont sachliche und vor allem auf technische Fakten fokussierende Beiträge.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Berichterstattung der untersuchten Printmedien den wissenschaftlichen Stand zum Thema Mobilfunk und Gesundheit meist nur mangelhaft wiedergibt. Dadurch dürften latente Unsicherheiten bezüglich adverser gesundheitlicher Effekte des Mobilfunks und der mit ihm verbundenen elektro- magnetischen Felder (RF-EMF) in der Bevölkerung eher geschürt werden, anstatt dass zu Sachaufklärung und informierter Meinungsbildung beigetragen wird.

   zum Download der Studie


   Genethix

Gen.ethix ist ein Entscheidungsspiel zu Fragen unserer biotechnologischen Zukunft. Neue Verfahren in den Naturwissenschaften, insbesondere der Medizintechnologie sowie der Therapie und der Diagnostik von Krankheiten, eröffnen neue Chancen aber vermutlich auch Risiken für jeden Einzelnen.


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