Kategorie-Archiv: Medizin

Ursachen für die Entstehung von Arthrose

Unter Arthrose versteht man einen Verschleiß von Gelenken, der das altersübliche Maß übersteigt. Die Knorpel im Gelenk dünnen aus, sind rau und werden dann vom Körper durch minderwertigen Faserknorpel ersetzt. Im letzten Stadium der Arthrose flacht die Knochenplatte des Gelenks ab und es bilden sich Randwülste. Die Ursachen für diesen erhöhten Verschleiß sind sehr vielfältig und Arthrose kann auch als Folgeerkrankung auftreten.

Erhöhte Belastung

Eine Ursache der Arthrose ist eine übermäßige Beanspruchung der Gelenke. Sport oder Beruf können dafür sorgen, dass bestimmte Gelenke besonders gefordert werden und dann dünnen die Knorpel dieser Gelenke bereits frühzeitig aus. Mit zunehmendem Alter verschleißen die Gelenke im ganzen Körper und etwa zwei Drittel der Menschen ab 65 Jahren sind dann von Arthrose betroffen.

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Wie finde ich den richtigen Hausarzt für mich?

Es gibt eine Reihe von Kriterien, die einen guten Hausarzt auszeichnen. Menschen empfinden zudem den Kontakt zum Hausarzt sehr unterschiedlich. Während ein Patient gerne schnell wieder die Praxis verlassen möchte, legt ein anderer ganz besonderen Wert auf ein gutes Gespräch und eine ausführliche Erklärung. Beim ersten Besuch kann man feststellen ob die Chemie stimmt, denn dies ist schon eine große Voraussetzung dafür, das man Vertrauen aufbauen kann.

Was sind wichtige Kriterien zur Hausarztwahl?

Der Arzt selbst sollte sich Zeit nehmen für das Gespräch mit den Patienten, denn bei einem ganzheitlichen Ansatz gehören auch die Sorgen und Nöte zur Rückmeldung und Diagnose. Hektik und Hetze sind für einen kranken Menschen nicht das, was er in dieser Situation braucht. Natürlich gehört vor allem auch Fingerspitzengefühl dazu, damit der Arzt auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse gut eingehen kann.

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Die Vorteile beim Augenlasern im Überblick

Ein Großteil der Bevölkerung ist darauf angewiesen, eine Sehhilfe zu nutzen. Entweder, weil eine Kurzsichtigkeit, eine Weitsichtigkeit oder aber weil eine Stabsichtigkeit vorliegt. Als Sehhilfe haben sich die klassischen Brillengestelle etabliert, jedoch nehmen auch die Kontaktlinsenträger immer mehr zu.

Doch sowohl das Tragen von Brillen als auch die Nutzung von Kontaktlinsen hat einige Nachteile zu verzeichnen. Zum einen ist beides natürlich sehr teuer, da die örtlichen Krankenkassen hier nur minimale Zuschüsse leisten, zum anderen kann die Sehkraft mit diesen Hilfen oftmals nicht zu 100 Prozent erreicht werden.

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Biologika können Rheuma stoppen

Die Schmerzen in und an den Gelenken wollen gar nicht mehr nachlassen, und wenn sich dann noch erste Steifheit ankündigt oder Verformungen auftreten, dann ist der Diagnose Rheuma bzw. rheumatoide Arthritis nicht mehr weit. Was folgt ist eine lange Reihe von weiteren zunehmenden Schmerzen, starken Einschränkungen und eine hohe nicht zu unterschätzende psychische Belastung der Patienten.

Denn auch wenn die Krankheit vielleicht noch gar nicht durch steife oder verformte Gelenke erkennbar ist, wird es zunehmend unmöglich, die einfachsten täglichen Verrichtungen zu erledigen. Das Öffnen einer Flasche wird zur Qual, das Besteck kann nicht mehr wie gewohnt gehalten werden und selbst der Gang zur Toilette wird zunehmend beschwerlicher. Zudem ist Rheuma schon lange keine Alte-Leute-Krankheit mehr, denn immer häufiger erkranken auch Kinder und junge Erwachsene.

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Ethische Aspekte der Organtransplantation

Die modernen Möglichkeiten der Medizin werfen immer wieder die Frage nach ihrer ethischen Vertretbarkeit auf und auch Organtransplantationen sind davon betroffen. Man diskutiert über den Zeitpunkt des Todes und über die Rechte der Verstorbenen und auch die Xenotransplantation, also die Übertragung funktionsfähiger Zellen von Tieren auf den Menschen, ist ein Bereich, in dem viele ethische Fragen geklärt werden müssen.

Wann ist ein Mensch tot?

Nach einem nicht behobenen Herz- oder Kreislaufstillstand gilt ein Mensch in Deutschland als tot, doch auch der vollständige Ausfall des Gehirns gilt als Todeskriterium, wenn er irreversibel, also unabänderlich ist. Allerdings gibt es zu diesem Standpunkt immer wieder neue Debatten, denn die Medizin ist inzwischen in der Lage, die anderen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Eine bestehende Schwangerschaft kann somit fortgeführt werden und auch das Reagieren auf Schmerzreize wurde beobachtet. Damit stellt sich erneut die Frage, ob der Hirntod wirklich den Tode des Menschen markiert und in den Medien tauchte dazu folgende Schlagzeile auf: Ethikrat diskutiert Entscheidung zum Hirntod. Die Öffentlichkeit sollte an dieser Debatte teilnehmen und die geladenen Experten sollten zusammen mit dem Publikum der Frage nachgehen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit hirntoten Menschen aussehen kann.

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Wie der medizinische Fortschritt unser alltägliches Leben beeinflusst

In der westlichen Welt wurden in den letzten fünfzig Jahren erstaunliche Fortschritte in der Medizin erzielt. Viele früher unheilbare und tödliche Krankheiten können heute mit modernen Mitteln bekämpft werden und sogar der Krebs kann mit verschiedenen Therapieformen erfolgreich zurückgedrängt werden. Moderne Untersuchungsgeräte erleichtern die Diagnose und ständig neue Behandlungsansätze verbessern die Aussichten auf einen Erfolg oft erheblich. Der medizinische Fortschritt hat unser Leben beeinflusst, denn wir leben gesünder und damit länger, sind aufgeklärter und verstehen die Abläufe im menschlichen Körper wesentlich besser. Der Sinn einer gesunden Ernährung erschließt sich auch unseren jungen Generationen besser und unsere älteren Bürger fühlen sich mit 70 Jahren heute oft noch fit und kräftig genug für die Arbeit. Doch es gibt auch negative Folgen, denn der medizinische Fortschritt verleitet zu neuen Möglichkeiten, deren ethische Fragen noch ungeklärt sind und auch die Risikobereitschaft mancher Menschen steigt dadurch.

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Die plastische Chirurgie und die Facharztkompetenz

Die plastische Chirurgie und ihre Ausübung setzen eine langjährige Facharztausbildung voraus und fordern den Titel „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“. Denn tatsächlich ist Schönheitschirurgie nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung plastische Chirurgie und die Bezeichnung Schönheitschirurg ist keine in der ärztlichen Ausbildungsverordnung bezeichnete Begrifflichkeit. Deshalb ist es für alle an einer Schönheits OP Interessierten besonders wichtig, sich vor der Arztwahl über dessen Qualifizierung und Erfahrung zu informieren.

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Medizinische Abkürzungen

Wie in jedem Fachbereich gibt es auch in der Medizin eine ganze Reihe von Abkürzungen. Untersuchungsmethoden, Körperpartien, Medikamente und Therapien erhalten Kürzel, die sich auch umgangssprachlich durchsetzen. So steht das Kürzel BAK für die Blutalkoholkonzentration und unter DD versteht der Mediziner eine Differenzialdiagnose. EAST ist ein Enzym-Allergo-Sorbent-Test und hinter ETD verbirgt sich die erlaubte Tagesdosis eines Medikaments.

Ein CT ist eine Computertomographie und CTx die Chemotherapie, wobei das erste Kürzel auch den meisten medizinischen Laien bekannt ist. Es gibt noch viele weitere relativ bekannte Kürzel, die man aus Fernsehserien oder Filmen kennt und natürlich auch teilweise aus eigener Erfahrung und von Arztbesuchen. Wer beim Hausarzt mit medizinischen Kürzeln in Berührung kommt, die er nicht kennt, sollte umgehend nachfragen. Ärzte setzen oft mehr Kenntnisse voraus, als wirklich vorhanden sind und sie vergessen im Alltag gern die Begriffe von sich aus zu erklären. Schon allein die Begriffe positiv und negativ haben in der Medizin eine andere Bedeutung, als man annehmen könnte. Wenn in einem Test nach bestimmten Krankheitserregern gesucht wird und diese gefunden werden, ist das Ergebnis positiv und wenn keine Erreger gefunden werden, ist das ein negatives Ergebnis.

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Medizinethik

Sittliche Normen, die für das Gesundheitswesen gelten, werden durch die Medizinethik festgelegt. Davon betroffen sind alle Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten und natürlich auch die Patienten. Institutionen und Organisationen müssen sich den geltenden Normen und Regelungen ebenso unterwerfen, wie Ärzte, Pflegekräfte und Kranke. Der Eid des Hippokrates ist den meisten Menschen bekannt, allerdings wurde er von der Genfer Deklaration des Weltärzteverbandes bereits 1948 abgelöst. In diesem Gelöbnis, das nicht zwingend nach der Approbation geleistet werden muss, geloben die Ärzte feierlich, dass sie ihr Leben in den Dienst der Menschlichkeit stellen. Allerdings haben verschiedene Ereignisse in der Vergangenheit gezeigt, dass das ärztliche Ethos nicht immer ausreicht um den Missbrauch des medizinischen Wissens zu verhindern.

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Reproduktionsmedizin

Der Ursprung der Reproduktionsmedizin liegt in der biologischen Reproduktion, bei der man versucht neue Lebewesen zu erzeugen, die identisch oder weitgehend ähnlich sind. Das Fachgebiet ist aus den Interessen von Andrologen und Gynäkologen entstanden, die sich mit der Erforschung und Therapie bei der menschlichen Fortpflanzung beschäftigen. Carl Schirren gründete dazu das erste Zentrum für Reproduktionsmedizin in Hamburg im Jahr 1983. Der erste durch Reproduktionsmedizin gezeugte Mensch kam 1978 in den USA zur Welt.

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